Bis Ende April sollte die Renovation mit Hüllensanierung des Hotels IPH in Hitzkirch fertiggestellt sein.

Hitzkirch: Auch ausserkantonal tätig

Seit zehn Monaten wird das Hotel des Seminarzentrums IPH in Hitzkirch saniert. Weitere Gebäude auf dem Campus der Polizei sollen folgen. Roland Hilfiker, Bauleiter der Xaver Meyer AG, erzählt von diesem spannenden Projekt.

Die Interkantonale Polizeischule Hitzkirch IPH ist das grösste Aus- und Weiterbildungszentrum der Polizei in der Schweiz. Auf dem gleichen Grundstück, auf dem sich bereits im Mittelalter der Deutschritterorden niederliess, steht seit 2007 eine moderne Seminarinfrastruktur mit grosszügigen Schulungs- und Konferenzräumen, Restaurants, Sportanlagen und einem Hotel. Die Kombination aus historischen und modernen Gebäuden sowie die idyllische Lage mit Ausblick auf den Baldeggersee und die Zentralschweizer Alpen bieten flexiblen Raum für Seminare, Kongresse oder private Anlässe wie Hochzeits- und andere Feiern.

Umbau in Etappen

Die Xaver Meyer AG führt seit Mai 2020 Renovationen mit Hüllensanierung am Hotel IPH an der Hitzkircher Seminarstrasse durch. «Wir haben die Zimmer in vier Etappen umgebaut, damit der Hotelbetrieb stets aufrechterhalten werden konnte», erklärt Roland Hilfiker. Der Techniker HF Hochbau ist für die Bauleitung und Kostenkontrolle verantwortlich. Die Hotelzimmer werden überwiegend von Instruktoren und Ausbildnern belegt; die Absolventinnen und Absolventen der Polizeischule sind im Wohnhaus K untergebracht. 
Bis Ende März sollten diese Umbauarbeiten abgeschlossen sein, danach folgen Fassadensanierung sowie die Umgebungsgestaltung, welche voraussichtlich bis anfangs Mai dauern. Gleichzeitig wird das Gebäude M, in dem die Infrastruktur mit Empfang, internem Handwerkerparadies und Materialdepot untergebracht sind, renoviert.

Barockbau aus dem 18. Jahrhundert

Für das nächste Jahr sind Sanierungsarbeiten an zwei weiteren Gebäuden geplant; dem Lernhaus H sowie dem Wohnhaus K. «Das ist jedoch noch nicht spruchreif. Da es sich um Öffentliche Bauten handelt, ist das Prozedere vorgegeben.» Später könnten auch die «Komturei Hitzkirch» mit dem altehrwürdigen «Commenda» in gewissen Teilen folgen. In diesem Juwel, in dem ab 1868 Lehrpersonen im Seminar ausgebildet worden waren, befinden sich mittlerweile ein Restaurant, Bankettsäle, die Ofenstube, Seminarräume, der Rittersaal, die Vinothek, ein Fitnessraum sowie Hotelzimmer. «Den aussergewöhnlichen Barockbau aus dem 18. Jahrhundert zu renovieren, wäre eine äusserst spannende Herausforderung», ist sich Hilfiker sicher.

Text: Therry Landis / Bilder: Roland Hilfiker


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